Ausflug des Schwarzwaldvereins Lenzkirch nach Edenkoben in die Pfalz vom
4. bis 6. April 2014

 

Wie kommen wir bloss auf diese Idee? – reicht uns der Schwarzwald nicht zum Wandern?

ja wenn ein aktives Mitglied aus der schönen Pfalz kommt, dann wird unser „Vogel“ neugierig und regt uns an zum „Ausfliegen“!

Am Freitag, den 4. April, nach dem Bezug des Gästehauses „Am Turm“ in Edenkoben schlenderten wir am Abend zur Weinstube Göring für ein erstes gemütliches Zusammenkommen. Alle freuten sich über das warme Frühlingswetter welches uns zunächst auf der Terrasse Platz nehmen liess. Aber dann vertrieben uns Gewitterwolken nach drinnen.

Am Samstag, den 5. April starten wir mit 2 Autos zum Nachbarort von Edenkoben: St. Martin, dies ist der Ort in dem Gabi aufgewachsen ist. Voller Elan wird losgewandert, zunächst durch den sehr schönen Ort, Gabi trifft sogar einige alte Bekannte, unser erstes Ziel sind die Bellachini-Teiche. Bellachini war der Künstlername eines bekannten Zauberers, der am 12. April 1886 in St. Martin unter dem Namen Schweizer geboren wurde. Als er 1921 nach 20jähriger Abwesenheit zum ersten Mal wieder in seine Heimatstadt zurückkehrte und drei Tage nachmittags wie abends Vorstellungen zu Gunsten der Fürsorge gab, errichteten ihm die begeisterten Pfälzer Landsleute einen Springbrunnen mit Gedenkstein, der seinen Namen trägt. Wir sehen den unteren Teich und weiter oben den Springbrunnen durch die Bäume.

Zur Wolselquelle geht es durch ein feuchtes Tal leicht bergan, hier treffen wir fleissig arbeitende Leute vom Pfälzer Wanderverein, die gerade den Rastplatz von altem Laub befreien, wieder sind Bekannte von Gabi dabei. Jetzt geht es steiler bergan zum Felsenmeer. Die Höhe in St.Martin war bei 230m, das Felsenmeer liegt mit seinem oberen Grad auf 590 m. Aber der Weg ist gut und die Felsformationen begeistern. Von dort ist es dann nicht mehr weit bis auf die Kalmit mit 673m. Auf der Terrasse der Ludwigshafener Hütte vom Pfälzer Wanderverein gibt es eine verdiente Rast. Leider ist es heute sehr dunstig , sodass die herrliche Aussicht in die Ebene etwas getrübt ist.

Der Rückweg führt uns durch das Klausental. Wir finden einen schönen Weg der weiter unten immer wieder über Brücken führt und teilweise wie mit Konfetti bestreut ist von den zahlreichen blühenden Bäumen. Reben, die gerade am Austreiben sind empfangen uns wieder im Tal angekommen. Wir stärken uns in St. Martin noch mit Kaffee und Kuchen bevor wir kurz zurück in unser Hotel am Turm in Edenkoben fahren, um das Abendessen im Krabbe-Nescht in St. Martin zu geniessen. Heute sind wir 18km gewandert!

Am Sonntag, den 6. April fahren wir um 9.00 Uhr von unserem Quartier in die Südpfalz, in das sogenannte Dahner Felsenland. Unser Ziel ist Nothweiler. Dort hatten unsere drei Autos einen guten Parkplatz.

Die Wanderstiefel wurden geschnürt und schon wanderten wir den Berg hinauf zur Wegelnburg. Nothweiler liegt 318 m hoch, die Wegelnburg auf 571m, so hiess es erst mal fleissig bergauf. Unser Weg schlängelte, ja schlich sich fasst an die Burg an. Schon von dieser Burg sahen wir eine weitere Burg, die Hohenburg, nichts wie hin, immer weiter auf dem Pfad mit dem Gespenst, dem Sagenweg im Felsenland, diese Burg liessen wir links liegen und liefen gleich weiter zur Burg Löwenstein. Hier hatten wir dann einen phantastischen Ausblick zu unserem Hauptziel: Burg Fleckenstein. Uns stand jetzt aber noch ein schönes Stück Weg bevor mit malerischen Felsen. Jetzt gings zum „Gimbelhof“ zu einer gemütlichen Rast in Frankreich mit Käse und guten Kuchen. Nach der Rast liefen wir einen Talweg an einem sehr schönen Burgenspielplatz vorbeizurück nach Nothweiler. Die Wanderung verlief heute teilweise auf dem „Grenzgängerweg“ ein Projekt der Gemeinden Nothweiler/ D und Wingen/F. Heute waren es 11km, Postkarten wurden noch geschrieben und schon mussten wir uns verabschieden und fuhren (pardon: flogen) wieder auf und davon, dem Heimatnest entgegen.

Text: Evelyn Gmelin
Fotos: Dr. Gernot Gmelin

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