Vorweihnachtlicher Nachmittag 2017

 

Ziemlich auf halber Strecke zwischen Ende und Anfang einer jeden Wandersaison, im Advent, veranstaltet der Schwarzwaldverein Lenzkirch schon seit etlichen Jahren seinen sogenannten „Vorweihnachtlichen Nachmittag“. 2017 fiel die Veranstaltung auf den 17. Dezember, den dritten Adventssonntag. Zu Kaffee und Kuchen und einem kurzen Programm konnte die erste Vorsitzende, Doris Vogel, wieder eine recht ansehnliche Schar von Wanderfreunden im Gasthaus Kreuzhof in Unterlenzkirch begrüßen.


Zu den Mundharmonikaklängen von Franz Gädker wurden adventliche Weisen wie fröhliche Wanderlieder angestimmt. Stets größter Beliebtheit bei Vorweihnachtlichen Nachmittagen erfreuen sich die Vorträge von Paul Richter. Lebendig erzählte er dieses Mal von zwei Künstlern, die ihn besonders geprägt haben. Einerseits der Hochschwarzwälder Hans Thoma, dessen Malstil früh schon von dem jungen Freiburger Zeichenschüler vor dem Krieg eingeübt worden war. Zum anderen Otto Dix, Maler des Grauens des Ersten Weltkrieges, von den Nationalsozialisten verfemt, dessen vermeintliche „Farbenkleckserei“ Paul Richter erst durch spätere bewegte Zeitläufte verständlich geworden war. Dem Hans-Thoma-Preisträger des Jahres 1967, Otto Dix, war er sogar einmal persönlich im Hans-Thoma-Dorf Bernau begegnet.


Wanderwart Matthias Klott nahm die Ehrung der fleißigsten Wanderer vor. Einmal mehr Wanderkönig ist Reinhard Rieger, selbst zertifizierter Wanderführer, der allerdings ankündigte, im kommenden Jahr im wahrsten Sinne des Wortes kürzer treten zu wollen, um sich an der Wanderakademie des Hauptvereins fortbilden zu können.

Wieviel Fische mussten im Zuge der Beseitigung eines Biberstaudamms auf einem etwa 150 Meter langen Teilstück der Haslach abgefischt werden, wollte die diesjährige Schätzfrage wissen. Mit der Antwort „205“ lag Elisabeth Zander goldrichtig und konnte den ersten Preis in Gestalt eines vom „Schmidt‘s Markt Lenzkirch“ gestifteten Geschenkkorbs voller Delikatessen in Empfang nehmen. Der Erlös der Tipps von insgesamt Euro 96,-- kommt dem „Ambulanten Kinderhospizdienst Kuckucksnest“ mit Sitz in Lenzkirch zugute.

Ingrid Klott las die ergreifende „Weihnachtslüge“ von Ursula Wölfel. Mit einem unbekannten Dichter legte Evelyn Gmelin allen die Tugend der Hoffnung ans Herz. Die alljährliche „Bescherung“ mit „Weckmännern“ ließ den Nachmittag fröhlich ausklingen.

Der Schwarzwaldverein Lenzkirch

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